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Wiehengebirge von Porta Westfalica

Wanderung · Teutoburger Wald
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Dieter Ludewig
  • Kaiser-Wilhelm-Denkmal
    / Kaiser-Wilhelm-Denkmal
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  • / P-Platz mit Bus-Shuttle zum Denkmal
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  • / Kreuzkirche_Blick nach Innen
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  • / Auf dem Königsweg
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  • / Mögliche Einkehr
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m 200 100 12 10 8 6 4 2 km

Wanderung ab Porta Westfalica auf dem Höhenzug des Wiehengebirges.

Entlang vieler historischer Denkmäler, Gebäudeteile. Der Weg ist gekennzeichnet und hervorragend mit Infotafeln ausgestattet. Ein Teil des Weges führt auf gleicher Strecke zurück.

mittel
Strecke 12,1 km
3:45 h
343 hm
345 hm

Zu Besuch beim Kaiser – eine Wanderung im Wiehengebirge

Neue Landschaften entdecken, andere Wege laufen und so sollte es mit unserer Wandergruppe eine Tour im Wiehengebirge sein; ab Bahnhof Porta Westfalica.
Dieser ist per Westfalen Bahn mit dem Niedersachsen Ticket ab Haste gut zu erreichen. Der Bahnhof liegt nahe der Weser, rechter Hand erhebt sich das Wesergebirge, gegenüber endet das Wiehengebirge, zwischen beiden schlängelt sich die Weser entlang.

Einer der ersten Wegpunkte ist von hier bereits gut zu erkennen: Das Kaiser-Wilhelm-Denkmal auf dem Wittekindsberg, in 276 m Höhe, 1896 errichtet.
Da geht es hoch. Zunächst über die Weserbrücke die Portastraße entlang bis zu einem Parkplatz auf der rechten Seite. Von hier fahren Shuttlebusse zum Kaiser-Wilhel- Denkmal hoch – sogar kostenfrei – allerdings nur am Wochenende und an Feiertagen.
Hier betreten wir den Wald und steigen langsam bergan. Der Weg zum Denkmal ist gekennzeichnet mit „A2“. Er führt nach kurzer Strecke an der Goethe-Freilichtbühne Porta Westfalica vorbei. Es handelt sich um eine Naturbühne auf dem Gelände eines ehemaligen Steinbruchs. Der Weg verläuft jetzt steiler, wir queren die Kaiserstraße und erreichen dann den Parkplatz am Kaiser-Wilhelm-Denkmal. Nach 3 km und ca. 50 Minuten vom Bahnhof aus ist das Denkmal erreicht.
Hier lohnt in jedem Fall eine Rast. Einmal um nach dem Anstieg wieder durchzuatmen, dann aber auch um das Denkmal auf sich wirken zu lassen und sich mit der Geschichte seiner Errichtung zu beschäftigen.

Es wurde zu Ehren von Kaiser Wilhelm I. (1797 - 1888) errichtet, dem ersten deutschen Kaiser nach der Reichsgründung 1871. Mit seinen 88 mtr. Höhe hat es eine imposante Größe und kommt auf der Freifläche bis zur umgrenzenden Ringmauer gut zur Geltung. Von dieser reicht der Blick hinunter zur Weser und der Stadt Porta Westfalica im Sinne des Wortes das „Tor nach Westfalen“.

Wir gehen weiter auf dem „Wittekindsweg“ nach Westen; dieser verläuft auf ca. 95 km praktisch auf dem gesamten Gebirgskamm entlang. Dieser Weg ist ein Teilstück des Europäischen Fernwanderweges E11. Er ist hier fast eben, gut zu laufen. 

Nach kurzer Zeit erreichen wir den Moltketurm, einen Aussichtsturm, besteigbar bis zur Aussichtsplattform in 13,9 m Höhe. Laut Wikipedia wurde dieser als Signalpunkt für die Landesvermessung auf dem Wittekindsberg errichtet. 

Wenige Hundert Meter weiter stoßen wir auf eine Anzahl interessanter Punkte und Gebäude, die hier nur kurz aufgezählt und andeutungsweise beschrieben werden können.

Die Wittekindsburg ist als Rest einer Befestigungsanlage zu sehen, eine etwa 660 mtr. lange Schutzmauer ist in Teilen gut zu erkennen.
Ein Café und Restaurant gleichen Namens scheint noch im Umbau/ Erweiterung. Eine schöne Außenterrasse mit Biergarten im Sommer und Weserblick ist dem angeschlossen.
Von hier starten auch die Drachenflieger von der dort angebrachten Schanze. 

Direkt danach steht eine kleine Kapelle, die Margarethenklus. Niedlich anzusehen, ansonsten verschlossen.
Denn Berg hinauf sehen wir die sogenannte Kreuzkirche, ein in den Jahren 1996/97 ausgegrabener Kirchenbau – in Form eines Kreuzes, aber nur in Rudimenten freigelegt. Zum Schutz der Anlage ist diese in moderner Stahl-Glas-Optik eingehaust und vom Weg aus leicht zu erkennen. Die Reste selbst sind nur durch die Glasscheiben anzusehen. 

Jetzt geht es weiter durch den grünen Wald, zumeist Buchen. Nach gut 2 km erreichen wir die anvisierte Waldgaststätte zur geplanten Einkehr. Wir befinden uns hier schon auf dem Gebiet der Stadt Bad Oeynhausen. 

Die Rückkehr erfolgt bis zur Kreuzkirche auf gleichem Wege. Hier biegen wir aber talwärts ab. Vorbei an der Wittekindsquelle; diese ist in Stein eingefasst und mittels Schmiedeeisen verschlossen. Sie soll jetzt aber versiegt sein. 

Wir gehen von hier auf dem Königsweg. Der Name verspricht mehr, als der Weg hält. Hier geht es deutlich schmaler zu, durch herabgefallene Äste schwieriger zu gehen. Aufmerksamkeit ist angesagt. Wir gelangen so wieder zur Weserbrücke und auf bekanntem Weg zurück zum Bahnhof. Ein letzter Blick hinauf zum Wilhelms-Denkmal, dann kommt die Bahn. 

Streckeninfo:
Die Tour beträgt ca. 13 km; anfangs steil hoch. Der Abstieg verläuft auf längerer Strecke. Für trittsichere Wanderer bei normaler Kondition gut zu gehen. 

Auf der gesamten Strecke sind viele Informationstafeln aufgestellt. Diese geben vorbildlich Auskunft über die Gebäude/ geschichtliche Hintergründe und auch über die Flora und Fauna. Diese sind so zahlreich, dass bei einer Tour kaum alles zu lesen und zu verarbeiten ist. Hier muss man Schwerpunkte bei der Betrachtung und beim Verweilen setzen oder einfach noch einmal wiederkommen.

Autorentipp

Geschichtlich und auch bzgl. Flora und Fauna eine interessante Strecke. Auch wegen der zahlreichen Informationen am Wegesrand genug Zeit einplanen.

Wenn nicht mit der Bahn angereist wird, kann mit dem Pkw auch auf dem Parkplatz nahe dem Kaiser-Wilhelm-Denkmal geparkt werden. Kostenpflichtig.

Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
273 m
Tiefster Punkt
48 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Vorsicht bei einigen kleineren Hängen; ggf. auf Kinder achten.

Start

Bahnhof Porta Westfalica (55 m)
Koordinaten:
DD
52.243048, 8.921233
GMS
52°14'35.0"N 8°55'16.4"E
UTM
32U 494621 5788074
w3w 
///womit.behaupten.quadrat

Ziel

Bahnhof Porta Westfalica

Wegbeschreibung

Rundtour:

Von Porta Westfalica auf dem Höhenzug des Wiehengebirges vom Kaiser-Wilhelm-Denkmal gen Westen bis zur Einkehr nach gut 6 km. Von dort aus ca. 3 km auf gleichem Weg zurück; dann auf dem sogenannten  "Königsweg" bis zur Weserbrücke und dem Bahnhof.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Per Bahn bis Bahnhof Porta Westfalica.

Anfahrt

Ab Parkplatz hinter der Weserbrücke (OT. Barkhausen) ist am Wochenende/ Feiertagen ein kostenloser Shuttlebus zum Kaiser-Wilhelm-Parkplatz eingerichtet. Der Parkplatz selber ist für Pkw kostenpflichtig.

Parken

A) Direkt kurz unterhalb des Kaiser-Wilhelm-Denkmals.

B) Parkplatz hinter der Weserbrücke (OT. Barkhausen)

Koordinaten

DD
52.243048, 8.921233
GMS
52°14'35.0"N 8°55'16.4"E
UTM
32U 494621 5788074
w3w 
///womit.behaupten.quadrat
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Ausrüstung

Normale Wanderausrüstung, festes Schuhwerk.

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Schwierigkeit
mittel
Strecke
12,1 km
Dauer
3:45 h
Aufstieg
343 hm
Abstieg
345 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch botanische Highlights faunistische Highlights

Statistik

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Funktionen
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Karten und Wege
Dauer : h
Strecke  km
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Abstieg  Hm
Höchster Punkt  Hm
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