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Stadtrundgang empfohlene Tour

Rinteln historisch (barrierefrei)

Stadtrundgang · Weserbergland
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    Foto: Touristikzentrum Westliches Weserbergland
  • / Fachwerkensemble Rinteln MArktplatz
    Foto: Annemarie Rüter, Weserbergland Tourismus e.V.
  • / Ratskeller Rinteln
    Foto: Touristikzentrum Westliches Weserbergland
  • / Blick über den Marktplatz auf die St. Nikolai-Kirche
    Foto: Touristikzentrum Westliches Weserbergland
  • / Jakobi-Kirche in Rinteln
    Foto: Touristikzentrum Westliches Weserbergland
  • / Weserstraße Haus Nummer 11
    Foto: Annemarie Rüter, Weserbergland Tourismus e.V.
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    Foto: Touristikzentrum Westliches Weserbergland
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    Foto: Touristikzentrum Westliches Weserbergland
m 400 300 200 100 2,5 2,0 1,5 1,0 0,5 km Kirche St. Sturmius Rinteln Die Eulenburg … Rinteln St. Nikolai Kirche Rinteln Weserbrücke Rinteln Jakobi-Kirche Rinteln

Rundgang geeignet für:

  • Rollstuhlfahrer
  • Menschen mit Gehbehinderung
  • Familien (mit Kinderwagen)

 

Strecke 2,7 km
0:40 h
7 hm
7 hm

Egal ob Sie Rinteln auf eigene Faust erkunden oder sich von einem unserer Stadtführer die Stadt an der Weser zeigen lassen möchten - Rinteln lässt sich auch barrierefrei für mobilitätseingeschränkte Personen entdecken.

Unsere Stadtführer sind darauf spezialisiert, Führungen auf ausgesuchten Wegstrecken für mobilitätseingeschränkte Personen wie Rollstuhlfahrer, ältere Personen mit Rollator oder Familien mit Kinderwagen durchzuführen. Ansonsten ist die Tour inhaltlich mit den herkömmlichen Führungen identisch. Auch die Führungskosten unterscheiden sich nicht.

Wenn Sie Rinteln auf eigene Faust erkunden möchten, nutzen Sie diesen Historischen Stadtrundgang, der auch für mobilitätseingeschränkte Personen geeignet ist.

In der Tourist Information steht eine kleine Anzahl von Rollstühlen und Rollatoren zum kostenfreien Verleih zur Verfügung.

Höchster Punkt
58 m
Tiefster Punkt
54 m

Start

Marktplatz (57 m)
Koordinaten:
DG
52.187275, 9.080783
GMS
52°11'14.2"N 9°04'50.8"E
UTM
32U 505522 5781870
w3w 
///teig.sterne.fand

Ziel

Marktplatz

Wegbeschreibung

Herzlich willkommen in Rinteln. der Stadtrundgang beginnt auf dem Markplatz mit seinen schönen Fachwerkbauten:

(1) Das prächtigste Gebäude des Marktes ist der Ratskeller, das frühere Rathaus der Stadt, dessen Anfänge in das 13. Jahrhundert zurückreichen. Ende des 16. Jahrhunderts wurde die Fassade im Stil der Weserrenaissance umgestaltet. Seit dem Auszug der Stadtverwaltung im Jahr 1900 dient das Gebäude als Restaurant und Veranstaltungsstätte.

(2) Im Bürgerhaus, ab 1900 Sitz der Stadtverwaltung, befinden sich heute Standesamt, Stadtarchiv und Tourist-Information. Um 1750 stand hier ein einstöckiger Steinbau mit barockem Mansarddach, dessen nördlicher Teil der damaligen hessischen Festung als Hauptwache diente. Nach der Schleifung der Festung beherbergte der in Fachwerk aufgestockte Bau zeitweilig das Landgericht und das Polizeigefängnis.

(3) Wenige Schritte vom Marktplatz entfernt erhebt sich als weithin sichtbares Wahrzeichen Rintelns der Turm von St. Nikolai. Die erstmals 1238 erwähnte dreischiffige Hallenkirche mit ihrem um 1795 errichteten, spätbarockem Turmaufbau lohnt einen Besuch. Im Inneren befinden sich unter anderem die Grabplatte und ein Bildnis des 1632 hier beigesetzten Theologieprofessors und Superintendenten Josua Stegmann,
Schöpfer des Kirchenliedes „Ach bleib mit Deiner Gnade“.

Die Fortsetzung des Stadtrundgangs führt uns über den Kirchplatz zur Ritterstraße. An ihrem Beginn ergeben sich schöne Blicke nach rechts auf die malerischen Fachwerkhäuser der Kreuzstraße und nach links in die Schulstraße, deren Abschluss das klassizistische Stadtschulgebäude aus dem Jahr 1831 bildet. In der Ritterstraße, die ihren Namen von den dortigen Burgmannssitzen des Schaumburgischen Landadels erhalten hat, befinden sich an den Häusern Nr. 18 und Nr. 33 Gedenktafeln für zwei berühmte Rintelner: Den Intendanten des Wiener Burgtheaters und Dichter des Weserliedes Franz von Dingelstedt sowie den Tier- und Jagdmaler Christian Kröner.

 (4) Das Archivhäuschen, wohl das kleinste Gebäude im Stil der Weserrenaissance überhaupt, wurde 1565 durch den Obristen Hilmar von Münchhausen errichtet und diente später der
Aufbewahrung von Urkunden und Akten.

(5) Auf derselben Straßenseite liegt der Parkhof. Die großzügige dreiflügelige Anlage wurde im 18. Jahrhundert durch den damaligen Festungsgouverneur Generalleutnant v. Oheimb erbaut.

(6) Gegenüber befindet sich der Burghof, ein mächtiger Fachwerkbau aus dem frühen 17. Jahrhundert, in dem heute eine Klinik für psychosomatische Therapie ihren Sitz hat.

Über die Krankenhäger Straße gelangen wir nun zur Bäckerstraße, in der zahlreiche, aufwendig sanierte Bürgerhäuser aus der Blütezeit Rintelns im 16. Jahrhundert zu sehen sind.

(7) Durch die Giebelgasse und über die Klosterstraße hinweg führt der Weg zum „Prinzenhof“, heute Sitz der Sparkasse Schaumburg. Seinen Namen erhielt der mächtige Renaissance-
Fachwerkbau, weil er nach dem 30-jährigen Krieg den hessischen Regenten als Hauptquartier diente. Hier starb im Winter 1760 Landgraf Wilhelm VIII.

(8) In unmittelbarer Nähe des Prinzenhofs gelangt man zur Jacobi-Kirche, das einzige erhalten gebliebene Bauwerk des ehemaligen Nonnenklosters, in dessen Räume 1621 die Rintelner
Universität einzog. Nach der Aufhebung der Hochschule 1810 dienten die Gebäude als Gymnasium und wurden 1875 für einen Neubau abgerissen.

(9) An der Klosterstraße befindet sich das heutige Rathaus. Es wurde 1898 mit einer der Renaissance nachempfundenen Sandsteinfassade errichtet.

(10) Über den Parkplatz hinter dem Rathaus erreichen wir die Eulenburg. Der aus dem 15. Jahrhundert stammende Burgsitz diente im Mittelalter den Prioren des nahen Klosters Möllenbeck als Stadthaus, war ab 1651 Sitz der hessenschaumburgischen Regierung und beherbergt heute das durch seine vielfältigen stadt- und regionalgeschichtlichen Sammlungen sehenswerte Museum.

(11) Nach dem Überqueren der „Mühlenexter“ führt der Stadtrundgang zum Blumenwall. Dieser nordwestliche Teil der alten Festungsanlagen wurde nach seiner Schleifung 1807 der Stadt übereignet und zu einem Park umgestaltet. Vorbei an mächtigen, alten Bäumen überquert der Weg erneut die Mühlenexter und geht durch die enge Wallgasse zurück in das Stadtzentrum.

(12) Auf der Weserstraße mit ihren zahlreichen Geschäften fällt der prächtige Giebel des Hauses Nr. 11 ins Auge. Hier befand sich seit dem 17. Jahrhundert die Universitätskommisse. Sie diente als Gasthaus und
Studentenwohnheim der „Academia Ernestina“.

(13) Am Ende der Weserstraße gelangen wir zur eisernen Weserbrücke, einem weiteren Wahrzeichen der Stadt. Über die seit 1927 dem Verkehr übergebene Bogenbrücke rollte bis in die 60er Jahre unter anderem auch der Eisenbahnverkehr der Extertalbahn mitten durch die Stadt. Im April 1945, vor dem Einmarsch der amerikanischen Truppen, wurde sie gesprengt, aber schon 1946 als erste Straßenbrücke über die Weser wiederhergestellt. Die spätklassizistischen Sandsteinobelisken stammen von einem Vorgängerbau aus dem Jahr 1847.

(14) Entlang des ebenfalls 1847 angelegten „Alten Hafen“ gelangen wir zur katholischen Kirche. Das in den Jahren 1884-1888 auf der ehemaligen Bastion „Hessen“ im neugotischen Stil errichtete Gotteshaus wurde St. Sturmius geweiht, einem Schüler des Hl. Bonifatius.

(15) Unmittelbar neben dem wiedererrichteten Stadtturm steigen wir über eine Treppe hinab zur Gasse "Hinter der Mauer". Hier befand sich früher mit dicht aneinander gedrängten Grundstücksparzellen das
Armenviertel der Stadt.

(16) Beim Gang durch die breite Brennerstraße fallen vor dem Haus Nr. 14 drei steinerne Schweineskulpturen ins Auge. Sie sollen an die regelmäßigen Viehmärkte erinnern, die seit 1740 in Rinteln abgehalten wurden. Hier in der Brennerstraße hatte bis zum Jahr 1969 der Schweine- und Ferkelmarkt seinen Platz.

(17) Unmittelbar vor dem Kirchplatz erreichen wir eines der schönsten Bürgerhäuser der Stadt. Der reich verzierte Renaissance-Fachwerkbau aus dem Jahr 1620 beherbergte viele Jahre lang das Schaumburgische Heimatmuseum.

(18) Aus der gotischen Zeit stammt das Gasthaus "Zur Marktwirtschaft" am Eingang zur Engen Straße. Es ist wahrscheinlich das älteste, noch erhaltene Bürgerhaus der Stadt und wurde 1517 erbaut. Hierauf deutet auch eine Hausinschrift, wonach 1516 zahlreiche Rintelner eine Wallfahrt in das brandenburgische Wilsnack unternahmen, um für die Opfer der damals grassierenden Pest zu beten.

 

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Nord-West-Bahn von Hildesheim und Bad Oeynhausen

Koordinaten

DG
52.187275, 9.080783
GMS
52°11'14.2"N 9°04'50.8"E
UTM
32U 505522 5781870
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///teig.sterne.fand
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Strecke
2,7 km
Dauer
0:40 h
Aufstieg
7 hm
Abstieg
7 hm
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Statistik

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