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Bad Pyrmont historisch

Stadtrundgang · Weserbergland
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  • Hylliger Born
    / Hylliger Born
    Foto: Bad Pyrmont Tourismus GmbH
  • / Dunsthöhle
    Foto: Bad Pyrmont Tourismus GmbH
  • / Hauptallee Bad Pyrmont
    Foto: Bad Pyrmont Tourismus GmbH
  • / Springbrunnen Hauptallee
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  • / Stadtkirche
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  • / Touristinfo Bad Pyrmont
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  • / Friedrichsquelle
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  • /
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  • / historische Ansicht der Wandelhalle mit "hylligem Born"
    Foto: Bad Pyrmont Tourismus GmbH, Bad Pyrmont Tourismus GmbH
  • / Das Fürstliche Bade- und Logierhaus um 1920
    Foto: Bad Pyrmont Tourismus GmbH, Bad Pyrmont Tourismus GmbH
  • / Historische Ansicht des Dreistrahls mit Blick auf den Erdbeertempel
    Foto: Bad Pyrmont Tourismus GmbH, Bad Pyrmont Tourismus GmbH
m 200 150 100 3,5 3,0 2,5 2,0 1,5 1,0 0,5 km Tourist-Information Bad Pyrmont Tourist-Information Bad Pyrmont Wandelhalle und der "Hyllige Born" Schloss Bad Pyrmont / Museum im Schloss Historische Hauptallee Kurhaus (heute Steigenberger Hotel)
Dieser Stadtrundgang führt zu vielen historischen Sehenswürdigkeiten der Stadt. Hierzu zählen die Historische Hauptallee, der Brunnenplatz mit der Wandelhalle und dem Fürstenhof genauso wie die Dunsthöhle und das Schloss Bad Pyrmont.  
Strecke 4 km
0:57 h
37 hm
37 hm
Höchster Punkt
136 m
Tiefster Punkt
99 m

Sicherheitshinweise

Dieser Rundgang ist nicht barrierefrei.

Weitere Infos und Links

www.badpyrmont.de

Start

Touristinformation, Europa-Platz 1, 31812 Bad Pyrmont (99 m)
Koordinaten:
DD
51.981170, 9.251632
GMS
51°58'52.2"N 9°15'05.9"E
UTM
32U 517281 5758973
w3w 
///ausführen.vermutung.huhn

Ziel

Touristinformation, Europa-Platz 1, 31812 Bad Pyrmont

Wegbeschreibung

Die Untere Hauptallee wurde im Rahmen der Weltausstellung „EXPO 2000“ in Hannover mit dem dezentralen Projekt „AQUA BAD PYRMONT- Wasser: Gesundheit, Mythos und Visionen“ um eine Achse nach Süden hin mit dem „Wasserlauf“ verlängert. Wasser, seit Jahrhunderten die Grundlage des Kur- und Badeortes, symbolisiert mit Skulpturen des Künstlers Jürgen Görtz den „Lebenslauf des Menschen“.

Die Historische Hauptallee wurde in der Regierungszeit des Fürsten Georg Friedrich zu Waldeck-Pyrmont (1620-1692) im Jahre 1667/68 südlich vom Brunnenplatz als zentraler „Spaziergang“ während der Trinkkur genutzt. Die vierreihige Lindenallee gilt als eine der ältesten Kuranlagen Deutschlands.

Auf dem Kaiserplatz befindet sich das 1897 erbaute Kriegerdenkmal zu Ehren der Feldzugteilnehmer aus dem Kreis Pyrmont 1870/71. Zudem befindet sich vor dem Denkmal ein Gedenkstein für die Kriegsspätheimkehrer und Gefallenen des Zweiten Weltkrieges.

Der Brunnenplatz ist seit jeher der Mittelpunkt des Kur- und Badeortes Pyrmont. In den vergangenen Jahrhunderten versammelte sich auf dem Brunnenplatz die vornehme Badegesellschaft, um das kostbare Heilwasser direkt aus der Quelle des Hylligen Born in Empfang zu nehmen und nach bestimmter Verordnung der Badeärzte wie Medizin zu trinken. Der bereits im 14. Jahrhundert erwähnte Hyllige Born ist die traditionelle Hauptquelle Bad Pyrmonts. Die Heilquelle entspringt unter einem 1923/24 von 12 Sandsteinsäulen getragenem Kuppelbau und ist seit fast 100 Jahren das Wahrzeichen des Kurortes. Zeitgleich mit dem Brunnentempel entstand die sich nördlich anschließende Wandelhalle, beides konzipiert von Architekt Alfred Sasse (1870-1937).

Der Brodelbrunnen, der ursprüngliche Hauptbadebrunnen Pyrmonts, wurde bereits seit den ersten drei Jahrhunderten n. Chr. als germanisches Quellheiligtum verehrt. Die im Jahre 1863 bei der Neufassung der Quelle entdeckten Opfergaben, heute im Museum im Schloss als „Pyrmonter Brunnenfund“ zu bewundern, zählen zu einem der bedeutendsten frühgeschichtlichen Quellopferfunden Mitteleuropas.

Das im Stil des Klassizismus unmittelbar am Brunnenplatz erbaute imposante Haus Hemmerich zählte zu den großen und vornehmsten Logierhäusern Pyrmonts. Das stattliche Gebäude prägt seit Jahrhunderten das Erscheinungsbild der westlichen Brunnenstraße sowie des Brunnenplatzes. Weitere Logierhäuser sind zwei Gebäude der Biedermeierzeit, Haus Ockel und Haus Uslar. Sie befinden sich rechts und links eingangs der Allee.

Links neben dem Hylligen Born auf dem Brunnenplatz entspringt der Augenbrunnen, der seit Mitte des 18. Jahrhunderts bekannt ist. Im Zuge der Neugestaltung des Brunnenplatzes 1923/24 ist er mit dem Standbild der Heiligen Odilie, der Schutzpatronin des Augenlichtes ausgeschmückt worden.

Das großzügige Gebäude des Hotels und der Klinik „Der Fürstenhof“ wurde im Jahre 1777 von einer niederländischen Aktiengesellschaft als “Fürstliches Badelogierhaus” in zentraler Lage am Brunnenplatz erbaut. Das Fürstliche Badelogierhaus beherbergte in seiner Geschichte eine Vielzahl illustrer Badegäste Pyrmonts, wie Königin Luise von Preußen sowie ihr Leibarzt und begnadeter Verehrer der Pyrmonter Quellen Christoph Wilhelm Hufeland oder den preußischen König Friedrich Wilhelm II.

Das „Goethe Haus“ wurde etwa Mitte des 18. Jahrhunderts erbaut. Im Sommer 1801 logierte dann der namensgebende Dichter, Wissenschaftler und Staatsmann Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832) in diesem Haus.

Die Helenenquelle, die ergiebigste Heilquelle Bad Pyrmonts, wird im Jahre 1844 an der östlichen Seite der Klosterallee durch den angesehenen Brunnenarzt Dr. Karl Theodor Menke (1792-1861) entdeckt. Die Heilquelle unter einer Glasabdeckung sprudelt heute unter einem 1952/53 von sechs Säulen getragenen Halbdaches eines modernen Brunnentempels.

Eine Besonderheit des weitläufigen barocken Alleensystems wird mit der Anlage des Äskulapplatzes nördlich der Helenenquelle geschaffen. Hier entstand auf einem ovalen Rasenplatz mit dem Standbild des Äskulap, dem antiken Gott der Heilkunst, der Ausgangspunkt für drei strahlenförmig ausgehende Alleen. Heute befindet sich an diesem Platz eine aus dem 18. Jahrhundert stammende Sandsteinskulptur des Farnesischen Herkules, die im Jahre 1908 von der Pyrmonter Männer-Gesellschaft „Spelunke“ aufgestellt wurde.

An der Klosterallee wurde im Jahre 1907 die Friedrichsquelle entdeckt und nach dem letzten regierenden Fürsten Friedrich zu Waldeck-Pyrmont (1865-1946) benannt. Der zu Trink- und Badekuren genutzte eisenhaltige Säuerling soll nach fürstlicher Verfügung dauerhaft für jedermann frei zugänglich sein.

Nach Plänen des bekannten Waldecker Architekten August Orth (1828-1901) wird die Stadtkirche Bad Pyrmont in den Jahren 1872 - 1877 im neugotischen Stil erbaut. Im Inneren der Christuskirche, so der Name des ev.-luth. Gotteshauses ab 1949, beeindrucken die hervorragend gearbeitete hölzerne Kanzel sowie die Brüstung der Empore.

Aufgrund der sonderbaren geologischen Eigenschaften des Pyrmonter Tales entströmt am Helvetiushügel Kohlendioxyd (CO2-Quellgas), das durch Druckverhältnisse innerhalb des Erdinneren über Gesteinsspalten und Formationsrisse aus großer Tiefe an die Erdoberfläche gelangt. Die Dunsthöhle wird im frühen 18. Jahrhundert durch den weit über die deutschen Grenzen hinaus bekannten Pyrmonter Brunnenarzt Dr. Johann Philipp Seip (1686-1757) entdeckt.

Das repräsentative zweigeschossige und mit Stilelementen der Weserrenaissance geschmückte Fachwerkhaus „Alter Fritz“   wurde 1676/77 vom Pyrmonter Amtmann Heinrich Ortgies als erstes Logierhaus in der Brunnenstraße erbaut. Im Jahre 1729 erwarb das Gebäude der Pyrmonter Brunnenarzt Dr. Johann Philipp Seip, der das Haus auch als Logierhaus für seine hochrangigen Gäste betrieb. In den Jahren 1744 und 1746 wohnte hier der preußische König Friedrich der Große. Im linken Teil der Hausfront des “Alten Fritz” erinnert ein Schriftzug an das „Pyrmonter Wundergeläuf“ von 1556/57. Direkt um die Ecke in einer kleinen Gasse erinnert eine Gedenktafel am Haus Blume an den Bildhauer Friedrich Drake, der in diesem Haus geboren wurde.

Das historische zweigeschossige Rathaus an der Brunnenstraße wurde im Jahre 1891/92 erbaut und diente als Kaiserliche Post. Im Jahre 1940 erwarb die Stadt Bad Pyrmont das mit Stilelementen der Weserrenaissance geschmückte Haus, seitdem wird es als Rathaus genutzt. Im Jahre 1989 erweiterte das Architektenbüro Schweger und Partner mit einem zweckmäßigen modernen Anbau die Arbeitsmöglichkeiten der Stadtverwaltung.

Auf dem Altenauplatz beeindruckt die 1858 hier aufgestellte „Drakevase“. Der in Pyrmont geborene Bildhauer Friedrich Drake (1805-1882) schuf diese und schenkte sie seiner Heimatstadt. Die über 2 Meter hohe, reich verzierte und mit figürlichem Relief und Blattornamenten geschmückte monumentale Vase beschreibt die vier Lebensalter der Menschheit. Sein berühmtestes Werk ist allerdings die Viktoria auf der Siegessäule. Friedrich Drake ist Schüler und Nachfolger des berühmten Berliner Bildhauers Christian Daniel Rauch (1777-1857).

Die Hauptallee wird an ihrer südöstlichen Seite durch das großzügige Gebäude des Kaiserhofs begrenzt. Das zweigeschossige Gebäude, geprägt durch die hervorstehenden Risalite in der Giebelfassade, entstand im Jahre 1907 und zählt zu den traditionsreichen großen Hotels Bad Pyrmonts. Der Kaiserhof wurde im Jahre 1911 mit Stilelementen des Jugendstils umgeformt und erhielt somit ein besonderes Flair.

Das Schauspielhaus, heute als Kurtheater bekannt, wurde im Jahre 1818 vom Theaterdirektor August Pichler im schlichten, aber eleganten klassizistischen Stil des Biedermeier erbaut. In den Jahren 1827 bis 1833 wirkte im Kurtheater auch der berühmte Komponist, Dirigent, Schauspieler und Musiker Albert Lortzing (1801-1851). In Bad Pyrmont erinnert an den bedeutenden Künstler Albert Lortzing die im Jahre 1901 von Joseph Uphues (1850-1911) geschaffene Bronzebüste. Sie steht nördlich des Kurtheaters (gegenüber dem heutigen Eingang).

In den Jahren 1898/99 wurde das fürstliche Kurhaus im Stil des Neoklassizismus errichtet. 1905-1909 folgte östlich des Kurhauses und der Heiligenangerstraße ein zweigeschossiger Anbau zum Kurhotel. Im Jahr 1911 brannten Obergeschoss und Dach des Kurhauses ab. Im gleichen Jahr wurden beim Wiederaufbau die Reste des abgebrannten Kurhauses in das Kurhotel integriert. 1993 wurde in diesem Gebäude das 5-Sterne Hotel Steigenberger eröffnet.

In den Jahren 1926 bis 1928 entstanden das Gebäude der Kurverwaltung, Lesesäle und Arkaden. Die Arkaden sind unterbrochen durch das Löwentor und das Brandenburger Tor, dem heutigen Haupteingang des Kurparks.

Das Konzerthaus wurde 1926-1928 im Zuge der Neugestaltung des Kurzentrums mit preußischen Finanzmitteln im neoklassizistischen Stil nach Plänen des Berliner Regierungsbaurats Brodführer und Architekt Lenzel aus Düsseldorf erbaut. Das Konzerthaus, das über 700 Sitzplätze verfügt, bietet noch immer ein anspruchsvolles und vielseitiges kulturelles Veranstaltungsprogramm. Im großen Saal unter der Goldenen Kuppel befindet sich die Spielbank. In dessen ehemaligen Roulette-Saal ist seit 2012 das „Theater im Casino“ der Pyrmonter Theater Companie untergebracht.

Zwischen 1526 und 1536 entstand unter der Herrschaft der Grafen von Spiegelberg eine großräumige Festungsanlage, die zwischen 1557 und 1562 mit einem dreigeschossigen Residenzschloss im Stil der Weserrenaissance ausgebaut wurde. Im frühen 18. Jahrhundert entstand auf den alten Fundamenten dieses ersten Schlosses eine „zeitgemäße und moderne“ barocke Fürstliche Sommerresidenz, die Fürst Friedrich Anton Ulrich zu Waldeck-Pyrmont (1676-1728) in den Jahren 1706 bis 1710 nach Plänen des Baumeisters Joseph Falcke errichten ließ. Ab 1721 wurde das Schloss durch den fürstlichen Baudirektor Julius Ludwig Rothweil weiter verändert und es entstanden zwei Jahre später das Kommandantenhaus direkt hinter der fürstlichen Sommerresidenz sowie die beiden Kavaliershäuser auf dem südlichen Schlosswall. Heute befindet sich im Schloss ein Museum mit einer Dauerausstellung zur Stadt- und Badgeschichte und wechselnden Sonderausstellungen. Die beiden Schlosshöfe bieten ideale Bedingungen für „Open-Air“ Veranstaltungen aller Art. Das Kommandantenhaus wird für die Erwachsenenbildung von der VHS Hameln-Pyrmont genutzt, außerdem hat das „Schloss-Café“ hier seinen Platz.

Die Ehrenmäler auf dem Schlossplatz wurden 1936 und 1964 zu Ehren der im Ersten und Zweiten Weltkrieg Gefallenen errichtet. Zur Erinnerung an die gefallenen Soldaten des Ersten Weltkrieges wurde ein Ehrenmal errichtet, das vier in jeweils eine Himmelsrichtung schauende Soldaten zeigt. In Gedenken an die Gefallenen des Zweiten Weltkrieges wurde 1964 ein zweites Denkmal errichtet. Es zeigt sieben schlichte Kreuze, für jedes Kriegsjahr eines.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit der Bahn:

S5 aus der Richtung Hannover

S5 aus der Richtung Paderborn

Stadtverkehr:

Touristinformation erreichbar über Linie 61,62,63

Haltestelle: Untere Hauptallee

Anfahrt

Anfahrt mit dem Auto:

(A 2) Dortmund – Hannover

  Bis Abfahrt Bad Eilsen, Richtung Rinteln, Barntrup,     Bad Pyrmont

 

(A 44) Dortmund – Kassel

Bis Abfahrt Wünnenberg – Haaren, Paderborn, B1 Richtung Hameln, Barntrup, Bad Pyrmont

 

(A 7) Hannover – Kassel

 Bis Abfahrt Seesen, B64 Richtung Hameln, Bad Pyrmont

Parken

Direkt an der Touristinformation (Europa-Platz 1, 31812 Bad Pyrmont) stehen kostenfreie Parkplätze zur Verfügung.

Koordinaten

DD
51.981170, 9.251632
GMS
51°58'52.2"N 9°15'05.9"E
UTM
32U 517281 5758973
w3w 
///ausführen.vermutung.huhn
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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