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Pilgerweg Loccum-Volkenroda

· 1 Bewertung · Pilgerweg · Mittelweser
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  • Kloster Loccum
    / Kloster Loccum
    Foto: Sigwardsweg-Verein e.V.
  • / Mausoleum Stadthagen
    Foto: K.H. Krull, Schaumburger Land Tourismusmarketing e.V
  • / Das Schloss Stadthagen
    Foto: Stadt Stadthagen
  • / Marktkirche am Pferdemarkt
    Foto: Stadt Hameln, Stadt Hameln
  • / Münsterkirche Hameln
    Foto: Hameln Marketing und Tourismus GmbH
  • / Die Königszinne bei Bodenwerder
    Foto: Solling-Vogler-Region im Weserbergland e.V.
  • / Kloster Amelungsborn
  • / Kirche in Löwenhagen
    Foto: Ralf König, CC BY, Göttinger Land
  • / St. Martini Kirche in Dransfeld
    Foto: Ralf König, CC BY, Göttinger Land
  • / St. Martini Kirche in Jühnde
    Foto: Ralf König, CC BY, Göttinger Land
  • / Klosterhof, links im Bild die Klosterkirche, in der Mitte das Konventgebäude und rechts der Christuspavillon
    Foto: Mialee, CC BY-SA, Wikimedia Commons
m 500 400 300 200 100 -100 250 200 150 100 50 km
Dieser Pilgerweg verbindet auf einer Strecke von knapp 260 km die ehemaligen Zisterzienserklöster Loccum in Niedersachsen und Volkenroda in Thüringen. Durch eine abwechslungsreiche Naturlandschaft streift der Weg zahlreiche Klöster und Ruinen.
mittel
256,4 km
68:00 h
3.429 hm
3.231 hm
Entlang von Weser, Leine und Unstrut, über das Wesergebirge, Vogler und Solling sowie durchs Eichsfeld führt der Pilgerweg auf historischen Spuren von Loccum nach Volkenroda. Der Pilgerweg wurde im Jahr 1163 begründet, als 12 Mönche und ihr Abt sich von Volkenroda auf den Weg in den Norden machten, um ein neues Kloster zu gründen – ganz nach Tradition der Zisterzienser. Danach zog der Abt aus Volkenroda jährlich zu einer Visitation zum Kloster Loccum. Da man über den wirklichen Weg der Geistlichen jedoch fast nichts weiß, wurde dieser Pilgerweg neu angelegt: Start und Ziel waren bekannt. Unterwegs durch die wunderbare Natur passiert man zahlreiche Klöster oder Klosterruinen, andere Bauwerke sowie die ehemalige innerdeutsche Grenze. Gekennzeichnet ist der Pilgerweg mit einem violetten Radkreuz auf weißem Grund, das Vorbild dazu findet sich im Torhaus des Klosters Loccum.
Profilbild von Hanna Finkel
Autor
Hanna Finkel
Aktualisierung: 18.03.2021
Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
501 m
Tiefster Punkt
47 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Weitere Infos und Links

Mehr Infos zum Pilgerweg

Start

Loccum, Kloster Loccum (47 m)
Koordinaten:
DG
52.450153, 9.152581
GMS
52°27'00.6"N 9°09'09.3"E
UTM
32U 510369 5811118
w3w 
///argumente.beleuchtung.abruf

Ziel

Volkenroda, Kloster Volkenroda

Wegbeschreibung

1. Etappe: Loccum – Stadthagen

Unsere erste Etappe startet am Pilgermal „Anfang und Ende“, das sich am Kloster Loccum befindet. Durch den Klosterforst geht es über das ehemalige Klostergut Kreuzhorst nach Pollhagen. Wir wandern weiter über den Mittellandkanal an Nordsehl vorbei und gelangen schließlich in die Altstadt von Stadthagen.

2. Etappe: Stadthagen – Rehren

Wir lassen den Stadtpark von Stadthagen hinter uns und begeben uns in südlicher Richtung über Krebshagen nach Wendthagen, wo die flache Landschaft der norddeutschen Tiefebene nun endet. Schließlich erreichen wir kurz darauf unser Etappenziel Rehren mit der gotischen Wallfahrtskapelle.

3. Etappe: Rehren – Fischbeck

Durch das Wesergebirge marschieren wir vorbei an Rohden und Hessisch Oldendorf zum Stift Fischbeck.

4. Etappe: Fischbeck – Hameln

Auf dieser Etappe haben wir ausgiebig Zeit, die sehenswerten Stationen Fischbeck und Hameln mit seinem alten Münsterturm zu bewundern.

5. Etappe: Hameln – Grohnde

Wir begeben uns auf den Weserradweg an der Weser entlang und durch Flussauenlandschaft vorbei an Tündern, Hagenohsen und Latferde nach Grohnde.

6. Etappe: Grohnde – Bodenwerder

Über den Treidelpfad, einen alten Pilgerweg, wandern wir in das romantische Hajen und weiter über Daspe in die Altstadt von Bodenwerder.

7. Etappe: Bodenwerder – Kirchbrak

Auf dieser Etappe können wir die erste Erhebung des Voglers in Angriff nehmen. Wir passieren das Rittergut von Buchagen und gelangen schließlich nach Kirchbrak mit seiner kleinen, romantischen Dorfkirche in barockem Stil. 

8. Etappe: Kirchbrak – Amelungsborn

Mit 460 m ü. NN bewältigen wir hinter Kirchbrak die höchste Erhebung des Voglers, den Ebersnacken, und genießen eine atemberaubende Aussicht über das Weserbergland. Schließlich wandern wir wieder hinab über Holenberg zum ehemaligen Zisterzienserkloster Amelungsborn. 

9. Etappe: Amelungsborn – Silberborn

Durch die ruhige Region des Hooptals geht es über Schorborn auf den fast 500 m hohen Vogelherd, der höchsten Erhebung des Pilgerweges. Durch das Hochmoor bei Mecklenbruch gelangen wir über einen Steg nach Silberborn. 

10. Etappe: Silberborn – Uslar

Wir wandern auf dem Talweg über Neuhaus im Solling durch einen Mischwald zur Pilgerquelle Lunauborn, wo wir unsere Wasservorräte auffüllen können. Daraufhin geht es weiter talwärts in die Altstadt von Uslar.

11. Etappe: Uslar – Kloster Bursfelde

Über das Gut Steimke begeben wir uns auf den Kreuzweg, der von Kindern der evangelischen Gemeinde Vernawahlshausen in der Passionszeit 2005 errichtet wurde, und wandern durch die Ortschaften Arenborn, Heisebeck und Fürstenhagen zum ehemaligen Benediktinerkloster Bursfelde.

12. Etappe: Kloster Bursfelde – Dransfeld

Wir marschieren durch das schmale Tal der Nieme zuerst bis nach Löwenhagen. Über Imbsen geht es schließlich in östlicher Richtung über Wiesen und Felder nach Dransfeld. 

13. Etappe: Dransfeld – Friedland

Über den Hohen Hagen laufen wir auf dem Geologie- und Bergbaupfad zum Gaußturm, von wo wir einen weiten Ausblick über das südliche Göttinger Land, das Eichsfeld mit der Burgruine Hanstein, den Hohen Meißner und den Kaufunger, den Habichts- und den Rheinhardswald genießen. Von dort marschieren wir weiter durch das Bioenergiedorf Jühnde nach Friedland.

14. Etappe: Friedland – Heilbad Heiligenstadt

Wir wandern über Wiesen und Felder vorbei am Steinkopf und über Reiffenhausen zuerst nach Eichsfeld und schließlich vorbei an Burgwalde zum Heilbad Heiligenstadt.

15. Etappe: Heilbad Heiligenstadt – Dingelstädt

In einem großen Bogen marschieren wir um das Dachstal herum und überqueren hinter Geisleden die Wasserscheide zwischen Leine und Unstrut (Weser und Elbe). Etwa 11 km später erreichen wir Dingelstädt.

16. Etappe: Dingelstädt – Volkenroda

Wir begeben uns auf die letzte Etappe des Pilgerweges und wandern über Helmsdorf, Zella und Dachrieden, bis es kurz vor unserem Etappenziel durch das Schaftal nach Volkenroda geht.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit der Bahn nach Stadthagen oder Leese-Stolzenau, weiter mit dem Bus nach Loccum

Anfahrt

Über die A2 bis Abfahrt Wunstorf/Luthe, weiter über die B441 nach Loccum 

Parken

Parken in Loccum

Koordinaten

DG
52.450153, 9.152581
GMS
52°27'00.6"N 9°09'09.3"E
UTM
32U 510369 5811118
w3w 
///argumente.beleuchtung.abruf
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchtipps für die Region

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Kartentipps für die Region

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Ausrüstung

Trekkingrucksack (ca. 50 Liter) mit Regenhülle, festes und bequemes Schuhwerk, ggf. Wechselschuhe/Sandalen, witterungsangepasste und strapazierfähige Kleidung im Mehrschicht-Prinzip, Wechselkleidung, Teleskopstöcke, Sonnen- und Regenschutz, Proviant und Trinkwasser, Erste-Hilfe-Set, Taschenmesser, Handy, Stirnlampe, Kartenmaterial, Reisedokumente und Pilgerausweis, Kulturbeutel und Reisehandtuch, Hand-Waschmittel und Wäscheleine, ggf. Campingausrüstung (Zelt, Isomatte, Schlafsack, Kochausrüstung), ggf. Hüttenausrüstung

Fragen & Antworten

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Bewertungen

4,0
(1)
Maike Könnecker
09.08.2014 · Community
Gemacht am 09.08.2014

Fotos von anderen


Bewertung
Schwierigkeit
mittel
Strecke
256,4 km
Dauer
68:00 h
Aufstieg
3.429 hm
Abstieg
3.231 hm
Etappentour Von A nach B aussichtsreich Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch

Statistik

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Funktionen
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