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Architektur

Amelunxenscher Hof

Architektur · Teutoburger Wald
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  • Prächtiges Fachwerk: Der Amelunxensche Hof
    / Prächtiges Fachwerk: Der Amelunxensche Hof
    Foto: Jens Hornung, Stadt Höxter
  • / Fachwerk in Höxter
    Foto: Sigurd Elert, Stadt Höxter
  • / Kaffeepause vor dem Amelunxenschen Hof
    Foto: Andreas Hub, Stadt Höxter

Der Amelunxensche Hof ist heute als Dechanei bekannt und aufgrund seiner Pracht zweifellos das meistfotografierte Gebäude der Stadt Höxter.

Der am Alten Markt gelegene Corveyer Lehnhof ist seit dem 14. Jahrhundert im Besitz des Namen gebenden Ritter- und Adelsgeschlechts v. Amelunxen. Sie dienten Corvey u.a. als Burgmannen in Höxter und auf der Brunsburg. 1396 wurde der Hof an den reichen und angesehenen Bürger und späteren Bürgermeister Gottschalk de Loger (übersetzt: der Gerber) unterverliehen. Seine Witwe verkaufte den Hof und schließlich gelangte er an den Bürgermeister Hans Veltmann. Veltman war größter Kreditgeber des Corveyer Fürstabtes Franz von Ketteler, der häufig in seinem Haus abstieg und an seiner Tafel speiste. Nach dem Tod von Hans Veltman zog die Familie von Amelunxen ihren Lehnhof wieder an sich.
Christoph von Amelunxen, der als Rittmeister in französischen Kriegsdiensten zu großem Vermögen gekommen war, baute dieses zweifellos bekannteste und wohl auch prächtigste Wohnhaus der Stadt von 1564 bis 1571 im Stil der Weserrenaissance um. Besonders beachtenswert ist die zweigiebelige Front mit über 60 Fächerrosetten. Die Ausführung der Schnitzarbeiten und die aufwändige Fassadengestaltung mit der polygonalen, zweigeschossigen Utlucht, zeugt nicht nur vom Ideenreichtum und Geschick der Bauhandwerker, sondern auch vom Reichtum des Auftraggebers.
Doch schon in der ersten Hälfte des 17. Jahrhundert waren die von Amelunxen zur Verpfändung ihres Hofes gezwungen und verloren später einen von der Reichsabtei Corvey geführten Lehnsprozess um den Hof. Ende des 18. Jahrhunderts erwarb dann Pfarrdechant Johann Campill das Anwesen zugunsten der katholischen St. Nikolaigemeinde, wodurch sich anschließend die noch heute bekannte Bezeichnung als Dechanei einbürgerte. Bis heute dient der vormalige Lehnhof als Wohnung für den Pfarrdechanten und ist Sitz des katholischen Pfarramts.

Koordinaten

DG
51.775542, 9.381292
GMS
51°46'32.0"N 9°22'52.7"E
UTM
32U 526306 5736142
w3w 
///zeuge.deutet.lilien
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Typ
Name
Strecke
Dauer
Aufstieg
Abstieg
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