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  • Stadthagen
    Stadthagen Foto: Weserbergland Tourismus e.V.
  • Schloss Stadthagen
    Schloss Stadthagen Foto: Sina Scholz, Weserbergland Tourismus e.V.
  • Stadtgarten mit Lusthaus
    Stadtgarten mit Lusthaus Foto: Weserbergland Tourismus e.V.
  • Mausoleum Stadthagen Foto: Weserbergland Tourismus e.V.
  • St. Martini-Kirche Stadthagen Foto: Weserbergland Tourismus e.V.

Stadt der Weserrenaissance

Stadthagen

Die Schaumburger Kreisstadt Stadthagen blickt auf eine fast achthundertjährige Geschichte zurück.Graf Adolf III. von Holstein-Schaumburg gründete um 1224 eine erste Siedlung an einem in damaliger Zeit bedeutenden Handelsweg , dem ‚Hellweg‘. Eine Wasserburg wurde errichtet.

Wie viele Stadtgründungen der damaligen Zeit diente auch die Gründung Stadthagens der Etablierung der eigenen Territorialherrschaft. Städtebaulich gesehen bildet der Grundrissplan der Altstadt, mit seinem bis heute fast unveränderten Straßensystem, idealtypisch die Form einer Gründungsstadt ab.

Durch die fortschreitende Selbstverwaltung der Stadt wurden die Tätigkeit eines Bürgermeisters und einer Ratsversammlung möglich. Die Verleihung der Stadtrechte erfolgte im Jahr 1344. Um 1400 wurden die ersten steinernen Befestigungsanlagen errichtet.

Eine besondere Blüte erlebte Stadthagen als Residenzstadt um das 16. und 17. Jahrhundert während der Zeit der Renaissance und Reformation. Die Epoche ist eng mit den Namen Graf Otto IV. und Fürst Ernst von Schaumburg verbunden. Neben der wichtigen Modernisierung der Residenz zu einem Wohnschloss fanden tiefgreifende Veränderungen in Kirche und Schulwesen statt. Viele der prachtvollen Bauwerke des heutigen Stadthagens gehen auf die damalige Zeit zurück. Als herausragend in der europäischen Kunstgeschichte gilt bis heute das Mausoleum des Fürsten Ernst, für das Adrian de Vries, seines Zeichens Hofbildhauer der Habsburger, den Sarkophag mit Bronzeplastik schuf. Fürst Ernst ist es auch zu verdanken, dass seinerzeit das gymnasium illustre mit den vier Fakultäten Philosophie, Theologie, Jurisprudenz und Medizin in den Stand einer regulären Universität erhoben wurde.

Erst mit der Verlegung der fürstlichen Residenz von Stadthagen nach Bückeburg (1607) begann nach und nach ein Bedeutungsverlust Stadthagens, bis die Industrialisierung neue Akzente setzen konnte.

 

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31655 Stadthagen

Fon 0 57 21 / 92 50 65

Fax 0 57 21 / 92 50 55

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https://www.stadthagen.de

 

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