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  • Weserbrücke in Rinteln
    Weserbrücke in Rinteln Foto: Dr. Kurt Gilde, Zweckverband Touristikzentrum Westliches Weserbergland
  • Historische Universitätsstadt Rinteln
    Historische Universitätsstadt Rinteln Foto: Dr. Kurt Gilde, Zweckverband Touristikzentrum Westliches Weserbergland
  • Kloster Möllenbeck
    Kloster Möllenbeck Foto: Weserbergland Tourismus e.V.
  • Wanderer an der Burg Schaumburg Foto: Weserbergland Tourismus e.V.
  • Schaumburg und Paschenburg Foto: Touristikzentrum Westliches Weserbergland

LEBENDIGE FACHWERKSTADT AN DER WESER

Rinteln

Wer in Rinteln das erste Mal den historischen Marktplatz betritt, kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus: Das geschlossene Ensemble restaurierter Fachwerkhäuser der einstigen Universitätsstadt ist seit dem 13. Jahrhundert in seiner ursprünglichen Form erhalten. Einheimische und Besucher füllen den Platz, lassen sich in den zahlreichen Cafés, Bistros und Restaurants nieder und genießen die Atmosphäre zwischen den prachtvollen Bauten der Weserrenaissance. Mischen Sie sich in das bunte Treiben und stellen Sie selbst fest, wie wohl man sich hier fühlt.

Das weithin sichtbare Wahrzeichen und Mittelpunkt der vitalen Stadt ist der Turm von St. Nikolai. Die dreischiffige Hallenkirche, ein mächtiger Bau, wurde erstmals 1238 erwähnt.

Um der Rintelner Vergangenheit nachzuspüren, sollten Sie keinesfalls einen Besuch im Museum „Die Eulenburg“ verpassen. Im Burgsitz aus dem 16. Jahrhundert erleben Sie eine spannende Reise durch 800 Jahre Geschichte. Hexenglauben, Wissenschaft und Universität sowie Stadtgeschichte sind die vorherrschenden Themen. Erfahren Sie alles über Aufstieg und Niedergang der einstigen Universität Rinteln. Rinteln war einst Wehrstadt mit eindrucksvollen Festungsanlagen, von denen heute nur noch ein kleiner Teil nahe der Weser erhalten ist. Mehrfach ausgezeichnet bietet Ihnen das Museum eine anschauliche Präsentation. Zudem laden regelmäßige Sonderausstellungen zu einem abwechslungsreichen Besuch ein.

Nur wenige Kilometer von Rinteln entfernt finden Sie wechselvolle Geschichte im ehemaligen Kanonissenstift, einer gewaltigen Klosteranlage in Möllenbeck. Es wurde im Jahr 896 von der Gräfin Hildburg gestiftet. Mehrfach durch Brände zerstört, hat es Kriege, Reformation und Entweihung überstanden. Heute gilt das Kloster Möllenbeck als einzigartiges mittelalterliches Baudenkmal und gehört zu den ältesten Abteien im Wesertal. Heute gilt das Kloster Möllenbeck als eine der besterhaltenen, spätmittelalterlichen Klosteranlagen Deutschlands. Seine harmonische Architektur und das Dach aus Sollingplatten werden vielfach gerühmt. Einmal im Jahr findet in den ehrwürdigen Mauern eine ganz besondere Musikveranstaltung statt: das Irish-Folk Festival – ein Besuch lohnt sich.

Das 1.100 Jahre alte Kloster ist ebenfalls „Zielpunkt“ der Nebenstrecke des Pilgerweges Loccum-Volkenroda. Mit der angeschlossenen Domäne – bis heute ein landwirtschaftlicher Betrieb – ist es ein offenes Haus für alle Pilger sowie Interessierte und wird auf vielfältige Weise genutzt. Im Hof laden ein Café und ein Biergarten zur Pause ein.

Eine einzigartige Möglichkeit, das Weserbergland zu erkunden, ist eine Fahrt mit der Draisine. Sie führt Besucher über 18 Kilometer von Rinteln bis nach Alverdissen auf der Strecke der historischen Extertalbahn. Also steigen Sie auf, nehmen Sie Platz und los geht’s! Damit es nicht in schweißtreibende Arbeit ausartet, locken Picknickplätze und urige Gasthöfe. Zudem gibt es das Pendant zum E-Bike nun auch bei den Draisinen. Gerade für Senioren gut geeignet, da der Elektromotor nach Bedarf zur Unterstützung eingeschaltet werden kann. Für Rollstuhlfahrer gibt es eine extra Rolli-Draisine, die über Handbetrieb in Bewegung gesetzt werden kann. Und ganz nebenbei erfährt man, dass dieses hochmoderne Schienenfahrrad bereits im Jahr 1817 erfunden wurde. Damals diente die Draisine zum Transport und zur Streckenkontrolle, heute eher zum Vergnügen.

Die Schaumburg, früher „Schauenburg“ genannt, thront auf dem Nesselberg, der wie eine Kanzel aus dem Kamm des Wesergebirges über das Tal hinausragt. Sie war es, die dem berühmten Grafengeschlecht der Schaumburger und ihrem Land an der Weser den Namen gab. Heute ist die Burg ein Ausflugsziel für die ganze Familie. Alte Mauern und Türme, die mächtige alte Gerichtslinde, geheimnisvolle Sagen und Inschriftensteine, das düstere Burggefängnis und ein herrlicher Ausblick über das Weserbergland von der Spitze des 30 Meter hohen Georgsturms entführen den Besucher in eine andere, längst vergangene Welt. Wem nach einer langen Wanderung der Magen knurrt, der ist im Hotel-Restaurant direkt neben der Burg sehr gut aufgehoben, denn Sie erwartet eine ausgezeichnete Küche. Die etwa halbstündige Wanderung von der Schaumburg zur Paschenburg auf dem Kamm des Wesergebirges lohnt sich allemal: Sie werden belohnt mit einer herrlichen Aussicht und Sie können zu Kaffee und Kuchen oder einem leckeren Essen in die Burg einkehren.

 

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Tourist-Information

Marktplatz 7

31737 Rinteln

Fon 05751/4019620

touristikzentrum@westliches-weserbergland.de

www.westliches-weserbergland.de


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