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  • Dechanei Höxter
    Dechanei Höxter Foto: Weserbergland Tourismus e.V.
  • Forum Jacob Pins Höxter
    Forum Jacob Pins Höxter Foto: Weserbergland Tourismus e.V.
  • Adam und Eva Haus Höxter
    Adam und Eva Haus Höxter Foto: Weserbergland Tourismus e.V.
  • Corvey mit Blick auf die Schlossanlage und das Westwerk Foto: Jens Hornung, Stadt Höxter

Fachwerkstadt am Weltkulturerbe Corvey

Höxter

Stadtwappen Höxter
Stadtwappen Höxter

Höxter kann auf eine über 1.175-jährige Geschichte zurückblicken und zählt damit zu den ältesten Städten in Norddeutschland.

Im Jahre 823, im Zusammenhang mit der Gründung der Reichsabtei Corvey, tritt die Stadt erstmals ins Licht der schriftlichen Überlieferung. Kaiser Ludwig der Fromme erwirbt die bereits bestehende villa hucxori und schenkt sie dem Kloster. In der Folgezeit wird Corvey zur bedeutendsten Abtei in Norddeutschland und erhält sogar das Münzprivileg, mit dem die Gründung eines Marktes in Höxter einhergeht. Die Fernhandelsroute des westfälischen Hellweges, welcher direkt durch die Stadt verlief und die im Jahre 1115 erstmals überlieferte Weserbrücke, der erste feste Weserübergang überhaupt, sind später die bestimmenden Faktoren für den wirtschaftlichen Aufstieg der Stadt. Seit dem 13. Jahrhundert verliert die Hellwegstraße in Höxter zugunsten neuer Brückenorte zunehmend an Bedeutung und die Stadt wandelte sich vom Fernhandelsplatz zum regionalen Marktort.

Zu dieser Zeit versuchen die Bürger der Stadt auch sich von der Abhängigkeit zur Reichsabtei Corvey zu lösen. So kommt es, dass Rat und Gemeinheit von Höxter 1250 das Dortmunder Stadtrecht übernehmen und 1265 aufgrund einer Konkurrenzbrücke die nahe und etwa gleichgroße Stadt Corvey überfallen und zerstören. Während der Corveyer Abt und die umliegenden Orte katholisch bleiben, schließen sich die Bürger der Stadt 1533 sogar der Reformation an. In dieser Epoche des gesellschaftlichen Umbruchs entstehen auch die zahlreichen, prächtigen Fachwerkbauten der Weserrenaissance die das Stadtbild bis heute prägen.

Die strategisch günstige Lage der Stadt führt dazu, dass Höxter im 30-jährigen Krieg von allen kriegführenden Mächten besetzt oder erobert wird. Grausiger Höhepunkt ist das „Blutbad von Höxter" welchem 1634 etwa 1.100 Einwohner zum Opfer fallen.

Die Stadt erholt sich nur langsam von dieser Tragödie und erst Mitte des 19. Jahrhunderts durchbricht die Bebauung erstmalig die Grenzen der mittelalterlichen Stadtmauer.

 

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