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  • Blick vom Fillerturm
    Blick vom Fillerturm Foto: Region Leinebergland e.V.
  • Historische Altstadt Alfeld
    Historische Altstadt Alfeld Foto: Region Leinebergland e.V.
  • Alfeld Lateinschule
    Alfeld Lateinschule Foto: Region Leinebergland e.V.
  • Fagus-Werk Foto: UNESCO-Welterbe Fagus-Werk

Beschauliche Fachwerkstadt im Leinebergland

Alfeld (Leine)

Alfeld fasziniert als Stadt zwischen traditioneller Fachwerkarchitektur, modernstem Industriestandort und abwechslungsreicher Landschaft. Mit ihrer Lage an der Leine laden die Leinewiesen zum Verweilen und Spazieren ein. Von dort haben Sie einen direkten Blick auf das Fagus-Werk, das 2011 als erster Industriebau der Moderne als UNESCOWelterbe ausgezeichnet wurde.

Das Fagus-Werk wurde als Erstlingswerk vom Bauhausgründer Walter Gropius erbaut. Es repräsentiert eine Architekturauffassung, die in der damaligen Zeit erstmals die Bedürfnisse nach Licht, Luft und Klarheit berücksichtigte und im Sinne des Neuen Bauens viel Glas und Stahl einsetzte. Seit mehr als 100 Jahren werden im Fagus-Werk Schuhleisten sowie heute ergänzend auch Brandschutz- und Messsysteme produziert. Der magischste Ort befindet sich im Fagus-Modellkeller, in dem Sie mehr als 30.000 Schuhleisten-Originalmodelle aus Buchenholz bestaunen können.

Von der mittelalterlichen Stadtbefestigung Alfelds ist der Fillerturm als einziger Wehrturm erhalten geblieben. In der dahinterliegenden Altstadt mit dem historischen Marktplatz finden Sie die alte Lateinschule, ein Fachwerkhaus mit ganz besonderen Verzierungen, das heute das Stadt- und Tiermuseum beherbergt. Am sogenannten Planetenhaus sollten Sie ganz genau hinschauen, denn die Fassade zeigt an einer Seite Fabelwesen, an der anderen Seite die Planeten unseres Sonnensystems.

Die sieben Berge, die Alfeld umgeben, bieten zahlreiche Wandermöglichkeiten und einen Aussichtsturm auf dem Himmelberg. Bei guter Sicht können Sie Blick und Gedanken schweifen lassen und das Leinebergland erkunden. Ein Wanderausflug ist die zugängliche Räuber Lippoldshöhle bei Brunkensen wert, um die sich einige Mythen ranken. Im Mittelalter wurde die Höhle als Sperrburg genutzt, doch weit vor dieser Zeit wird eine Nutzung zu religiösen Zwecken vermutet. Die Sage vom Räuber Lippold ist hier zu Hause. Er soll einst die Tochter des Bürgermeisters aus Alfeld geraubt und in seiner Höhle eingesperrt haben. Viele Jahre musste sie ihm dienen und durfte die Höhle nicht verlassen. Als der Räuber krank wurde, musste sie ihm Medizin in Alfeld kaufen, aber zuvor ein Gelübde ablegen, niemandem zu erzählen, wer sie sei. Doch die Alfelder erahnten den Schwur der fremden Frau, die auf dem Marktplatz saß und weinte. Sie rieten ihr, einem Stein von ihrem Elend zu erzählen, wenn sie doch mit keinem Menschen darüber sprechen durfte. So wurde sie noch am selben Abend aus der Höhle befreit. Der Stein an der Rathaustür, dem die Bürgermeistertochter ihr Geheimnis anvertraute, färbte sich damals blau von ihren Tränen und ist noch heute dort zu finden.

 

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Touristen-Information im Regionalbüro

Leinstraße 29

31061 Alfeld (Leine)

Fon 05181 / 8066809

regionalbuero@leinebergland-region.de

www.leinebergland-tourismus.de


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